Jugendarbeit

 

Die gebastelten Windlichter und der Kerzemständer


Das Thema für die letzte Gruppenstunde des Jahres am 22. November war „Basteln für Weihnachten“. Als erstes bastelten wir Windlichter. Dafür wurden Gläser eingekleistert und mit Seidenpapier umwickelt. Als das ganze trocken war, wurden sie noch mit einer Schleife und einem Dekoelement verziert. Zwischenzeitlich machten wir aus Matratzenfedern noch Kerzenleuchter. Es wurde aus Moos eine Kugel geformt und mit Draht umwickelt. Diese kam dann auf die Feder. In die Mitte wurde eine Kerze gesteckt und mit Perlen und Naturmaterialien dekoriert.

Das fertige Vitalsalz wird noch schön sauber verpackt

Bei der Gruppenstunde am 18. Oktober stellten wir noch Bratapfelzucker und Vitalsalz für unseren Verkauf bei der Herbstversammlung des Vereins und bei der Pflanzentauschaktion am Kirchweihsonntag her. Für das Salz mussten die gesammelten und getrockneten Brennnesselsamen nur noch mit dem Meersalz vermischt und abgefüllt werden. Ein Teil der Kinder schnitt Stoffe und Papier zum Verpacken. Für den Bratapfelzucker wurden getrocknete Apfelscheiben gehackt und mit Zucker und Zimt vermischt. Das ganze wurde abgefüllt und für den Verkauf schön verpackt. Der Zucker wurde natürlich von den Kindern gleich probiert und sie waren total begeistert, so dass sie ihn gleich mit den Apfelringen verspeisten.

Die Kinder hören sehr interessiert zu, als Beate Hartl das Mahlen der Äpfel erklärt


Obst gepresst wurde bei der Gruppenstunde am 27. September. Die bereits gesammelten und gewaschenen Äpfel wurden nach Apperting bei Seeon gebracht. Dort steht die Obstpresse des Gartenbauvereins Seeon, die von Beate Hartl fachmännisch bedient wird. Die Seeoner Vorsitzende Angelika Wolferstetter erklärte, wie der Preßvorgang abläuft: Als Erstes wird das Obst mit einer Mühle zerkleinert. Anschließend kommt der Obstbrei, der in Siebtüchern schichtenweise gepackt wird, in die Presse und dort läuft beim Pressen frischer Apfelsaft heraus. Die Kinder durften dabei zuschauen und auch aktiv mithelfen. Am Ende wurde der schmackhafte Saft gekostet und in Flaschen abgefüllt. Mit interessanten Eindrücken und vollen Flaschen ging es anschließend wieder heimwärts.

Die Teilnehmer des Ferienprogrammes mit ihren Insektenhotels


Großes Interesse war wieder bei der Gruppenstunde am 9. August, die mit dem Ferienprogramm des Vereins zusammengelegt wurde. Hierzu kamen 36 Kinder in die Pausenhalle der Schule, um mit den Betreuerinnen und weiteren Helfern aus der Vorstandschaft ein Insektenhotel zu basteln. Die erforderlichen Utensilien wurden vom Organisationsteam bereits vorbereitet. Als erstes durften die Kinder den Rohbau des Hotels erstellen: Seitenteile, Zwischendecken, Dach und Rückwand zusammenschrauben. Es war schön zuzuhören, wenn die vielen Akkuschrauber surrten. Als nächstes kam der Innenausbau an die Reihe. Hierzu wurden Rohrbündel mit hohlen Stängeln zusammengebunden bzw. in Dosen eingesetzt. Diese Elemente, Hartholzklötzchen und morsches Holz in die einzelnen Etagen geschichtet. Zum Schutz gegen Vögel wurde auf die Vorderseite noch ein Maschendraht angebracht. Zu allerletzt stellten sich alle mit ihrer neuen Kostbarkeit zu einem Erinnerungsfoto zusammen und nun hoffen alle, dass bald Leben in ihrer neuen Behausung einkehrt.

Max Ober zeigte den Kindern, wie früher das Gras mit der Sense gemäht wurde


Bei der Gruppenstunde am 12. Juli lautete das Thema „wie es früher war“. Deshalb machten wir ein Fotoshooting passend zu früher in Verbindung, wie die Leute damals Heu gemacht und Obst geerntet haben. Sie sollten sehen, daß es damals viel Handarbeit war. Max Ober zeigte den Kindern das Mähen mit der Sense. Anschließend zeigten wir ihnen noch das Heu hiefeln. Dann ging es zu den Apfelbäumen. Dort hatten sie auch großen Spaß beim Foto machen. Vor allem war die Leiter und die Bierkrüge interessant. Als Abschluß gab es dann noch eine Brotzeit für die viele Arbeit beim Gras mähen, heuen und Äpfel pflücken.

Die Kinder bei der lustigen Bewegungsgeschichte „der kleine Apfelkern“


Eine Streuobstwiese in Rupertsdorf besuchten wir bei der Gruppenstunde am 21. Juni. Als erstes hörten wir eine Geschichte über die Streuobstwiese. Anschließend wurden Fragen an die Kinder gestellt, wie z.B. was ist eine Streuobstwiese, wie viele Obstsorten gibt es, wie viele Tier- und Pflanzenarten gibt es. Dann schauten sich die Kinder um und entdeckten viele verschiedene Obstarten. Zwischenzeitlich erstellten wir Anhänger aus Modelliermasse. Diese wurde ausgerollt und Kreise ausgestochen. Dann wurden Blüten und Blätter drauf gedrückt, es ging weiter mit einem Spiel „Obstsalat“ und zur Stärkung gab es Obst. Zum Abschluß machten wir noch eine lustige Bewegungsgeschichte „der kleine Apfelkern“.

Imker Toni Gilg zeigt eine Bienenwabe

„Besuch beim Imker“ war das Thema am 17. Mai. So traf man sich bei Imker Toni Gilg in Kothöd. Toni Gilg zeigte dann sein Bienenhaus, in dem einige Bienenvölker leben und süßen und gesunden Honig erzeugen. Er erklärte, dass ein Bienenvolk aus einer Königin, einigen hundert Drohnen und in Spitzenzeiten aus 30 bis 50 Tausend Arbeiterinnen besteht. Die Königin ist nur für den Nachwuchs zuständig und legt bis zu 2000 Eier täglich. Die Drohen sind nur für die Begattung der Königin da, anschließend sterben sie. Das Leben derArbeiterinnen besteht praktisch nur aus Arbeit: In den ersten Lebenstagen dürfen sie putzen, dann die Brut wärmen, Altmaden und Jungmaden füttern, Nektar abnehmen und verarbeiten, Pollen einstampfen, Waben nach einem sehr ausgeklüftelten System bauen und Wache am Flugloch halten. Ungefähr ab dem 20. Tag dürfen sie dann ausfliegen und Honig bzw. Pollen sammeln. Mit einer Lebensdauer von nur 35 Tagen sterben sie. Nach den interessanten Informationen vom Imker durften die Kinder im Hofladen noch gesunden Honig verkosten und Hund Beppo hatte seine Freude, dass er wieder einmal so viele Spielgefährten hatte.

Die Arbeit ist vollendet


Beim vor 3 Jahren erstellten Insektenhotel waren einige Renovierungsarbeiten notwendig. Am 19. April wurde die Gruppenstunde dann dort durchgeführt. Einige Wohnräume wurden neu gestaltet, da man mittlerweile festgestellt hatte, dass diese von den Insekten nicht so angenommen wurden, wie das gewünscht war. Statt der mit Zapfen ausgestattenen „Räume“ wurden Laubhölzer mit seitlichen Bohrungen eingesetzt, die großen Löcher der Ziegelsteine wurden mit Röhricht mit kleinerem Durchmessern ausgestattet, einige zusätzliche Schilfrohrbündel und etwas Totholz wurden außerdem zugesetzt. Zum Schluß gab es noch schmackhaft zubereitete Brote mit selbst erstelltem Kräuterbutter.

Die Kinder zeigen ihre bunt gestalteten Palmbuschen


Das Thema war „Wir basteln für Ostern“. So starteten wir am 15. März mit dem Binden von Palmbuschen. Als erstes wurden aus Krepppapier Blumen gebastelt. Dann machte jedes Kind einen farbigen Buschen, der aus Palmkätzchen und Grünzeug wie Buchs und immergrünen Zweigen bestand. In diese kamen dann die fertigen Kreppblumen. Das Ganze wurde noch mit einem Weidenstock versehen und einer Schleife verschönert.

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