Jugendarbeit

Die Kinder der Wurzelkinderbande vor ihren Werken

Im November töpferten die 16 Kinder im Feuerwehrhaus. Unterstützt wurden sie hierbei von Heinz Rauter, der den Ton besorgte und der das Getöpferte auch brennt. Jedes der Kinder machte einen Stern für einen Stab und einen Engel zum Aufhängen. Dafür musste der Ton ausgerollt werden, der Stern ausgeschnitten und die Teile für den Engel ausgestochen werden. Dann wurde noch mit Hilfe eines Häkeldeckchens ein Muster darauf gemacht und die einzelnen Teile zusammengeklebt. Aus dem Rest wurden weihnachtliche Aufhänger ausgestochen oder teils auch eigene Kunstwerke geformt. Das Ganze wird noch gebrannt und von den Leiterinnen der Wurzelkinderbande glasiert.

Im Oktober trafen wir uns im Feuerwehrhaus, um eine herbstliche Tischdeko und Spinnennetze zu basteln. Für die Tischdeko musste jeder selber ein Holzstück mitbringen. In dieses wurden dann viele Löcher gebohrt. Anschließend wurden getrocknete Samenstände und Blumen hineingesteckt, sodass ein schönes Tischgesteck entstand. Zwischenzeitlich konnten die Kinder, die noch auf das Bohren warten mussten, Spinnennetze basteln. Hierfür wurden in Kastanien Löcher gebohrt und dann Zahnstocher gesteckt. Nun wurde eine Wolle am Zahnstocher befestigt und um die Kastanie gewebt. Zum Schluss wurden noch Wackelaugen auf die Kastanien geklebt.
Im September ist Erntezeit. Deshalb presste die Jugendgruppe Apfelsaft. Dank großzügiger Obstspenden konnten die 16 Kinder 40 Liter Saft pressen. Zuerst wurden die Äpfel natürlich gewaschen und ausgeschnitten, mit einer Obstmühle dann zu Maische zerkleinert und anschließend gepresst. Einige Kinder kosteten gleich den frisch gepressten Saft, der Rest wurde erhitzt und in Flaschen abgefüllt. Diesen nahmen sie mit nach Hause.
Die KInder mit ihren Kräuterkränzen

Die KInder mit ihren Kräuterkränzen

Kräuterkränze binden durften die Kinder, die sich an der diesjährigen Ferienaktion beteiligten. Die Betreuerinnen hatten schon alles Wichtige vorbereitet: Die Ringe für den Kranz und der Bindedraht lagen bereits auf dem Tisch, als die Kinder kamen. Diese konnten dann aus den vorhandenen Blumen und Stauden wie Baldrian, Dill, Goldrute, Rosmarin, Lavendel, Mädesüß, Rainfarn, Schafgarbe, Salbei, Thymian, Amarant, wilde Möhre, Eberesche, Labkraut, Blutweiderich, Rotklee und anderen Arten eine bunte Mischung zusammenstellen und den Kranz binden. Stolz zeigten sie nach zwei Stunden Arbeit ihre Werke. Mögen diese Kränze noch lange die Herzen der Beteiligten erfreuen, wenn sie bei ihnen zu Hause an einer Wand hängen.

Mit Brennessel Gebackenes

Mit Brennessel Gebackenes

gebastelte Schmetterlinge

Gebastelte Schmetterlinge

Im Juli war das Thema Brennnessel. Dieses Mal sollten die Kinder eine Brennnessel abmalen, was bei einigen sehr gut gelungen ist. Zwischenzeitlich konnten sie ein Brennnesselsalz herstellen. Dafür kamen von uns gesammelte und getrocknete Brennnesselsamen mit Meersalz in einen Mörser und wurde miteinander vermahlen. Anschließend wurde das Salz in Gläser gefüllt und noch verschönert. Im nächsten Teil ging es darum, dass die Brennnessel auch Lebensraum für Schmetterlinge ist. Deshalb bastelten wir Schmetterlinge. Der erste wurde aus Karton ausgeschnitten, mit einer Schnur bespannt und mit Blüten verziert. Der zweite bestand aus einem Aststück und Aludraht. In das Aststück mussten die Kinder Löcher für die Flügel und die Fühler bohren. Dann wurde der Aludraht durchgesteckt und die Flügel gebogen. Als Abschluss gab es dann noch Cracker, Baguette und Butter, die alle mit Brennnesseln und Samen hergestellt wurden. So sahen sie ein paar Beispiele, was man alles aus diesem Heilkraut machen kann.

Das Baumtelefon wird getestet

Im Juni sind wir den Waldlehrpfad in Seeon gegangen. Zu jeder Station gab es Fragen, die die Kinder abwechseln vorlesen durften. Bei einigen Fragen gab es Antwortbeispiele, bei anderen mussten sie sich gemeinsam eine Antwort überlegen. Zum Beispiel mussten sie Bäume erkennen oder Tiere. Die Kinder waren sehr interessiert. Als Belohnung gab es am Parkplatz noch für jeden ein Eis, da es ein sehr heißer Tag war. Dieses hatte eine Mama spendiert.

Beim Treffen am 19. Mai beim Waldkindergarten ging es um die Themen Waldgeister, Gemüse des Jahres und um die Heilpflanze des Jahres. Als erstes erzählten wir den Kindern Wissenswertes über den Mais. Jedes Kind durfte sich dann ein Töpfchen mit vorgezogenem Mais mitnehmen. Diesen sollen sie gut pflegen, dann schauen wir im Herbst, welcher am besten gewachsen ist. Anschließend ging es an die Waldgeister. Jedes Kind suchte sich einen Baum aus und bekam ein Stück Ton. Dieser wurde an der Rinde des Baumes fest gedrückt, sodass ein Kopf entstand. Dann wurden Naturmaterialien für Augen, Mund, Haare usw. gesucht und in den Ton gedrückt. Die Kinder waren sehr kreativ und hatten Spass dabei. Als sie fertig waren, wurde noch von jedem Kind mit seinem Baumgeist ein Foto gemacht. Da noch etwas Ton übrig war, formten sie sich noch Gesichter zum Mitnehmen. Als wir damit fertig waren, erzählten wir noch etwas über die Brennnessel, die uns bei den nächsten Treffen noch begleiten wird. Mit einem Taschenmikroskop konnten sie sich die Brennhaare besser anschauen. Zum Schluss wurde noch alles Mögliche unterm Mikroskop angeschaut und sie tobten sich noch auf dem Spielplatz aus.
Die Kinder mit ihren Moosherzen beim Spielplatz vom Waldkindergarten

Die Kinder mit ihren Moosherzen beim Spielplatz vom Waldkindergarten

Der Treffpunkt bei der Gruppenstunde im April war dieses Mal beim Waldkindergarten. Zum Basteln der Moosherzen ging es erst mal in den Wald, um das erforderliche Moos zu sammeln. Zur Deko durften sie noch andere Naturmaterialien suchen. Nach der Suche wurde mit dem Binden begonnen. Das Moos wurde um ein Drahtherz gelegt und mit Draht umwickelt. Anschließend wurde es noch mit den Fundstücken und mit Schleifen dekoriert. Zum Schluss durften sie sich noch beim Spielplatz austoben.

Die Kinder sind eifrig mit dabi

Die Kinder sind eifrig mit dabei

Sonnenblumenpflanzaktion war am 27. April im Pfarrkindergarten angesagt. Vorstand Mörwald kam mit seinen Helferinnen Elisabeth Müller, Daniela Fleidl und Christa Widanski, um mit den Kindern des Pfarrkindergartens Sonnenblumen auszusäen. Hierzu durfte jedes Kind ein Töpfchen mit Blumenerde füllen, einen Sonnenblumensamen darin aussäen, etwas andrücken, angiessen und zur Sammelstation bringen. Das Wetter war zwar nioch etwas kalt, aber die Kinder liesen sich nicht daran abhalten, an der Aktion teilzunehmen. Nun sind sie selbst für die Pflege und spätere Auspflanzung verantwortlich. Mögen wir hoffen, dass alle Sonnenblumen im Sommer eine herrliche Blütenpracht geben.

Die fertigen Hasen

Hasen aus Birkenscheiben war das Thema im März. Die Kinder bekamen noch mal Bastelmaterial für zu Hause, bevor wir hoffentlich nächstes Monat normal weitermachen können. Zum Abholen lagen Birkenscheiben und Tonpapier bereit. Es gab zwei Varianten. Bei der einen wurden Gesichter darauf gemalt und aus Tonpapier Ohren darauf geklebt und bei der anderen wurde ein Hasenkopf aus Tonpapier ausgeschnitten und darauf geklebt. Dann mussten noch Löcher für die Aufhängung gebohrt werden. Wer Lust hatte, konnte mehr basteln, es dient als Spende für die Ukrainehilfe.

Ein fertiges Adventgesteck

Für die Weihnachtsdeko bekamen die Kinder eine Baumscheibe und eine Kerze. Die Baumscheibe mussten sie zu Hause mit Zapfen bekleben und die Kerzen mit einbauen. Zum Schluss wurde alles noch mit Zweigen dekoriert.

Ein Baum ist gepflanzt

Nach dem Erstellen der Blumenlasagne beteiligte sich die Gruppe bei der Pflanzung der Jubiläumsbäume beim neu errichteten Waldkindergaten. Aus Anlass des 100 jährigen Bestehens des Gartenbauvereins im Jahr 2019 pflanzte die Vorstandschaft des Vereins dort zwei Bergahornbäume. Hier durften sie einige Mitglieder der Vorstandschaft beim Ausheben der Pflanzgrube, bei der Pflanzung selbst und beim Wiederverfüllen unterstützen. Zum Schluss wurden die beiden Bäume kräftig eingegossen und es wurde ein Erinnerungsbild aufgenommen

Die Behälter werden befüllt

Am 30. Oktober trafen wir uns nach längerer Zeit wieder in Rupertsdorf und erstellten eine Blumenzwiebellasagne. Jedes Kind bekam einen Topf, der unten mit einer Schicht Blähton und einer Schicht Erde befüllt wurde. Darauf wurden die Tulpenzwiebel gelegt und wiederum mit Erde bedeckt. Jetzt kamen die Narzissen hinein und wiederum mit Erde bedeckt. Als nächstes folgten Krokusse und Traubenhyazinthen. Das Ganze wurde noch mit Erde abgedeckt. Für die Pflege gab es noch eine Anleitung mit nach Hause.

Für den September wurde das Material zum Erstellen eines Zapfenhygrometers zum Abholen vorbereitet. Sie mussten die Teile nur noch zusammenkleben und bemalen. Da immer noch etwas Gips übrig war, konnten sie etwas für Gipsblätter mitnehmen Der Gips wurde mit Wasser zu einer streichfesten Masse angerührt. Diese wurde dann auf die Rückseite eines Blattes gestrichen. Nach kurzer Trocknungszeit konnte das Blatt abgezogen und nach Belieben bemalt werden.

Biene und Marienkäfer

Für das Thema „Wir basteln und bemalen Marienkäfer und Bienen aus Gips“ wurden Toffifee-Formen mit Gips ausgegossen. Das waren dann die Körper der Marienkäfer und Bienen. Die Kinder mussten sie nur noch anmalen und mit Wackelaugen bekleben.

2 geschmückte Blumenreifen

Im Juli wurde Material für eine Blumenreifen-Deko vorbereitet. Der Blumenreifen wurde zu Hause mit einer Schnur bespannt, in die dann Blumen und Samenstände gesteckt wurden. 18 Kinder beteiligten sich bei der Aktion.

Das fertige Bienenwachstuch

Im Juni wurde das Material zur Erstellung von Bienenwachstüchern vorbereitet und abgeholt. Dazu mussten sie zu Hause nur auf ein Backpapier das vorbereitete Stoffstück legen, Bienenwachs darauf verteilen, ein Backpapier darauf legen und alles bügeln.

Bemalte Steine

Für den Mutter- bzw. Vatertag konnten die Kinder im Mai zu Hause Steine bemalen.

Die Samen beginnen zu keimen

Für das Bohnenexperiment und für die Sprengbohnen im April wurde das Material wiederum vorbereitet und zu Hause durchgeführt. Die Kinder sollten dabei sehen, dass die Pflanze immer nach oben wächst, egal wie der Samen eingelegt wird. Bei den Sprengbohnen sollten die Kinder sehen, welche Kraft Samenkörner besitzen. Sie wurden deshalb in Gips gelegt.

Zwei Kinder bei der Erledigung ihrer Aufgabe

Die Kinder bekamen im März ein Rezept für ein Osterlamm zugesandt und eine Bastelanleitung für ein Osterei aus Klopapier. Das Rezept setzten die meisten Kinder mit ihren Mamas um und erstellten schöne Osterlämmer. Das mit dem Rezept für ein Osterlamm kam sehr gut an. Einige Kinder bastelten auch schöne Ostereier und sandten Bilder davon zurück. Wegen der Corona-Pandemie fanden 2021 nur sehr wenige Treffen statt, teilweise erhielten die Kinder die Materialien mit Aufgabenstellung für eine Erledigung zu Hause. Dies begann im März 2021.

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