Jugendarbeit

Die Kinder sind wieder eifrig bei der Sache

Weihnachten naht, es wird wieder Zeit dafür etwas zu basteln. So war es auch bei der Gruppenstunde am 23. November. Wir machten mit den Kindern Weihnachtsgestecke. Hierfür kam in einen Übertopf ein Steckschwamm. Dann steckten die Kinder unter Anleitung verschiedene Zweige hinein. Das Ganze wurde mit einer Kerze, einer Schleife und verschiedenen Zapfen verschönert. Außerdem machten wir auch noch Aufhänger aus Ausstechformen. In einen Teil kam Moos. Diese wurden dann mit einem Draht umwickelt und mit Perlen verziert. In den anderen Teil kamen kleine Zapfen. Die Kinder waren wieder eifrig dabei.

Die Wurzelkinder mit ihren Hui-Maschinen und den Musikinstrumenten

Arbeitsreich war die Gruppenstunde am 19. Oktober. Mit Vorstand Mörwald und den drei Betreuerinnen wurde eine Hui-Maschine und diverse Musikinstrumente aus Naturmaterialien gebastelt. Zuerst wurden bei den teilweise vorgefertigten Teilen der Hui-Maschine die zu bohrenden Löcher und Kerben aufgezeichnet, welche dann gebohrt und ausgeschliffen wurden. Nach dem Zusammenbauen übten alle Kinder fleißig. Vorstand Mörwald lüftete letztendlich das Geheimnis, was man tun muß, damit sich die Maschine nach einem „Hui-Schrei“ in der anderen Richtung dreht. Aber auch der Bau von Musikinstrumenten stand auf dem Programm. Einige bauten Zauberrasseln. Diese hatten schon die keltischen Druiden und sind auch von Asterix und Obelix bekannt. Es ist eine aus Eschenholz gefertigte Astgabel, in die vier Löcher gebohrt werden, durch welche zwei Drähte gespannt werden, auf denen man Astscheiben auffädelt. Damit können verschiedene Töne erzeugt werden. Andere bauten Nuss-Kastagnetten. Hier wurde ein Streifen Pappe in der Mitte geknickt. Dann wurde auf jede Hälfte eine Nussschale geklebt und sie klapperten. Auch an den Bau einer Rassel aus Kronkorken wagten sich einige Wenige. Dabei wurden abwechselnd Kronkorken und Perlen auf einen Draht aufgefädelt und an einem Aststück befestigt. Bei Bewegung entstehen hier Geräusche. Mit Freude trugen die Kinder ihre neuen Errungenschaften nach Hause.

Die Kinder freuen sich über das neu erstellte Mandala

Wir gehen in den Wald, war am 21. September angesagt, denn im Wald gibt es immer Interessantes zu sehen und zu erleben. Eigentlich wollten wir mit den Kindern den Pilz des Jahres das „Judasohr“ suchen. Leider hatten wir aber kein Glück, wir fanden diesen Pilz nicht. Dafür fanden sie jede Menge andere Pilze, die die Jungs mit voller Begeisterung bestimmten. Die zweite Aufgabe war, dass sie verschiedene Naturmaterialien sammelten. Mit diesen gestalteten die Kinder dann ein großes Mandala. Vor allem den Mädchen machte dies einen Riesenspaß.

Alle Kinder stellen sich mit ihrem selbst gebauten Steinbaromater für ein Gruppenbild zur Verfügung

Am 10. August war wieder eine Gruppenstunde mit der Ferienaktion des Vereins verbunden. Über 35 Kinder kamen in die Pausenhalle der Schule, um mit den Betreuerinnen ein Steinbarometer zu basteln. Die erforderlichen Utensilien wurden vom Organisationsteam bereits bestens vorbereitet. Als erstes durften die Kinder die Sperrholzbretter beschriften, was letztendlich eine Menge Arbeit war. Dann wurde die Aufhängung für den Stein montiert und der Stein selbst mittels Schnur daran befestigt. Als Verzierung wurde ein Schieferherzchen aufgenagelt. Zum Schluß stellten sich alle Kinder für ein großes Gruppenfoto zur Verfügung. Voller Stolz gingen sie mit ihrem Barometer nach Hause.

Den Kindern gefiel das Ersatzprogramm auch sehr gut.

Für den 20. Juli war eine Erlebnisbootsfahrt an das Delta der Tiroler Ache geplant. Leider fiel dies buchstäblich ins Wasser, denn kurz vor Beginn wurde am Chiemsee eine Sturmwarnung herausgegeben und wir mussten uns schnell ein Ersatzprogramm überlegen. So fuhren wir bei strömenden Regen nach Traunreut ins Kino und schauten uns „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ an. Die Kinder hatten trotzdem ihre Freude.

Voll konzetriert wird mit einem Nudelholz das Wasser herausgepresst

Wegen des heißen Wetters machten wir am 22. Juni eine Planänderung und schöpften Papier. Einen Tag vorher wurden schon Zeitungspapier und verschiedene Servietten in Wasser eingelegt. Als erstes mussten sie das Papier mit einem Pürierstab pürieren. in der Zwischenzeit befüllten andere Kinder Kisten mit Wasser. Nun kam etwas von dem Papierbrei in die Wasserbehälter. Anschließend kam ihr selbst gebastelter Schöpfrahmen zum Einsatz. Der Schöpfrahmen wurde in die Breimasse eingetaucht und wieder langsam herausgehoben. Nun musste das Wasser abtropfen. In dieser Zeit legten sie noch getrocknete Blüten oder Papierschnipsel drauf. Dann kam Filz drauf und der Rahmen wurde gewendet, so daß sich der Papierbrei vom Rahmen löste. Dann wurde wieder ein Filztuch darauf gelegt und mit einem Nudelholz das Wasser herausgepresst. Fertig war das Papier, das nur noch trocknen musste. So konnte jeder Kind einige machen. Zwischendurch gab es wegen der Hitze für die Kinder noch ein Eis.

Die Gläser sind gefüllt und warten nun 3 Wochen in der Sonne, bis sie verwendet werden können

Am 18. Mai war wieder Gruppenstunde und das Wetter war optimal. Dieses Mal stellten wir mit den Kindern einen Maiwipfelsirup her. Als erstes hörten die Kinder etwas über die Fichte, welche der Baum des Jahres 2017 ist und was beim Sammeln der Triebspitzen zu beachten ist. Dass man zum Beispiel den Waldbesitzer zuerst fragen soll und nicht zu viele Triebe von einem Baum genommen werden. Dann durften sie die Maitriebe sammeln, das sie mit vollem Eifer machten. Als sie nach einiger Zeit genügend Triebspitzen gesammelt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Nun wurden die Maitriebe verarbeitet. Zuerst wogen sie die Maitriebe ab, dann wurde doppelt so viel Rohrzucker abgewogen. Nun kam alles schichtweise in ein Schraubglas, wobei die oberste Schicht der Zucker sein musste. Das verschlossene Glas muß anschliessend noch 2-3 Wochen an einem warmen und sonnigen Ort gestellt werden, bis sich ein Sirup gebildet hat. Zum Schluß wird dann alles abgeseiht, als Hustensirup wirkt er später schleimlösend.

Eine Gruppe zeigt stolz ihre Blumentöpfchen

Sonnenblumenpflanzaktion war am 8. Mai im AWO-Kindergarten angesagt. Vorstand Mörwald kam mit mit seinen Helferinnen Elisabeth Müller, Rosi Maier und Ursula Stitzl, um mit den Kindern des AWO-Kindergartens Sonnenblumen auszusäen. Hierzu durfte jedes Kind ein Töpfchen mit Blumenerde füllen, einen Sonnenblumensamen darin aussäen, etwas andrücken, angiessen und zur Sammelstation bringen. Das Wetter war zwar nicht besonders rosig, die vielen Kinder liesen sich aber nicht daran abhalten, an der Aktion teilzunehmen. Nun sind sie selbst für die Pflege und spätere Auspflanzung verantwortlich. Mögen wir hoffen, dass alle Blumen im Sommer eine herrliche Blütenpracht geben.

Ein fertig gestelltes Ostergeschenk

Passend zur Blume des Jahres bastelten die Kinder am 6. April Mohnblumen. Zuerst zeichneten sie für jede Blume vier Blütenblätter auf Seidenpapier auf und schnitten diese aus. Anschließend wurden diese übereinander gelegt und mittig mit einem Blumendraht durchstochen, welcher an der Spitze mit einer Zange umgebogen wurde. Dann wurden die Blütenblätter nach oben gedrückt und mit einem Tropfen Heißkleber fixiert. Nun wurde noch ein Floristenband um den Blumendraht gewickelt und die Blütenblätter in Form gedrückt. Jedes Kind machte vier Mohnblumen. Diese kamen dann auf ein mitgebrachtes Holzstück, in das sie zuvor noch Löcher bohrten und dann den Draht hinein steckten. Zum Schluß wurde noch mit Moos und anderen mitgebrachten Dekosachen verziert.

Die KInder sind konzentriert bei der Arbeit

Beim ersten Treffen des Jahres bauten wir am 9. März Schöpfrahmen, die wir dann im Sommer benötigen. Als erstes durften die Kinder die Holzleisten auf die richtige Größe absägen und abschleifen. Dann wurde das vorbereitete Fliegengitter drauf getackert und der Rahmen zusammengenagelt. In der Zwischenzeit ordneten sie Merkblätter in ihren Ordner ein und malten Bilder aus von Gänseblümchen, Klatschmohn, Fichte und Saathafer (Natur des Jahres 2017). Zum Schluß machten wir noch Spiele.

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